Was kosten die Motorradversicherung und -steuer im Jahr?
Der Beitrag für Ihre Motorradversicherung hängt ab
- vom Typ des Zweirads: Kraftrad, Leichtkraftrad oder Kleinkraftraftrad
- von der Leistungsklasse: Hubraum und Nennleistung
- von der Regionalklasse: abhängig von der Region, in der Sie wohnen oder Ihr Motorrad zugelassen ist
- von der Schadenfreiheitsklasse: abhängig davon, wie lange Sie schon schadenfrei unterwegs sind
- vom Alter des Fahrers: für jüngere Motorradfahrer sind die Beiträge höher
- von der Fahrleistung: wie viele Kilometer Sie im Jahr zurücklegen
Eine günstige Versicherung für einen 125er-Roller beginnt bei etwa 50 Euro im Jahr. Eine Kraftrad-Versicherung kann aber auch bis zu 500 Euro pro Jahr kosten (nur Haftpflicht). Hinzu kommen noch zwischen 200 und 1.000 Euro für die Teil- und Vollkaskoversicherung. Mit unserem Versicherungsrechner können Sie Ihren individuellen Beitrag schnell und einfach berechnen.
Hat Ihr Motorrad einen Hubraum von mehr als 125 cm³, zahlen Sie jährlich 1,84 Euro pro angefangene 25 cm³. Fahren Sie ein Leichtkraftrad mit einem Hubraum unter 125 cm³ oder ein Kleinkraftrad, das maximal 45 km/h schnell fährt, müssen Sie keine Kfz-Steuer fürs Motorrad zahlen. Haben Sie ein Leichtkraftrad mit einem Hubraum von genau 125 cm³? Dann kommt es auf die Nennleistung Ihres Zweirads an.
Mit dem Kfz-Steuer-Rechner der Bundesregierung können Sie die Kfz-Steuer für Ihr Motorrad ganz einfach berechnen.
Was kostet eine 125er-Maschine im Jahr an Steuern?
Ob Sie für einen 125er-Roller oder ein -Motorrad Steuern zahlen müssen oder nicht, hängt von der Nennleistung ab. Liegt diese bei 11 kW (15 PS) und darunter, ist Ihr Zweirad von der Steuer befreit. Bei einer Leistung von mehr als 11 kW müssen Sie jährlich 9,20 Euro zahlen.
Ab wie viel Kubikzentimeter (ccm oder cm³) muss man Steuern zahlen?
Grundsätzlich gilt: Für alle Maschinen mit einem Hubraum von mehr als 125 cm³ fällt eine jährliche Kfz-Steuer an. Fahren Sie ein Motorrad oder einen Roller mit einem Hubraum von genau 125 cm³, spielt auch die Nennleistung eine Rolle. Leichtkrafträder mit einem Hubraum unter 125 cm³ und Krafträder bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h sind von der Kfz-Steuer befreit.
Wie kann bei der Motorrad-Steuer gespart werden?
Mit einem Saisonkennzeichen können Sie beim Motorrad Kfz-Steuern sparen. Sie legen selbst fest, wie viele Monate im Jahr Sie mit Ihrem Bike unterwegs sind. Viele Fahrer entscheiden sich für sechs Monate, zum Beispiel von April bis September. Nur für diesen Zeitraum fallen dann auch Kfz-Steuern fürs Motorrad an, die anteilig berechnet werden.